Netzhaut-Screening
Die Beurteilung des Augenhintergrundes (Fundus) setzt ein hohes Maß an Fachwissen voraus. Im Rahmen eines Screenings ist es möglich, Auffälligkeiten am hinteren Augenabschnitt zu erkennen. Eine Pupillenerweiterung durch Augentropfen ist für die gründliche Untersuchung des Fundus unumgänglich. Bei fraglichen oder unklaren Schäden werden zusätzliche Untersuchungen durchgeführt:
- Optische Kohärenztomographie (OCT – Heidelberg Engineering):
Bei einem OCT werden ähnlich wie bei einer Computertomographie (CT) Schnittbilder von der Netzhaut erzeugt. Anhand dieser Schnittbilder können unsere Augenärzt*innen jede Netzhautschicht auf krankhafte Veränderungen (Flüssigkeitsansammlungen, Gewebsveränderungen, Atrophien) untersuchen.
- Funduskamera (CLARUS – FA Zeiss):
Eine Funduskamera erfasst detailreiche und präzise Bilder der Netzhaut, von der Makula bis zur Peripherie. So können auch subtile Anzeichen einer Erkrankung erkannt werden und genau festgehalten werden.