Knieprothese (Einsatz eines künstlichen Kniegelenks)

Bei einer Knieprothese handelt es sich um den teilweisen oder vollständigen Ersatz des Kniegelenks durch ein künstliches Gelenk. Die häufigste Ursache ist die degenerative bzw. altersbedingte Abnützung der tragenden Knorpeloberflächen des Kniegelenks (Gonarthrose). Weitere Ursachen sind Achsfehlstellungen (X- oder O-Beine), Folgen von Meniskus- oder Kreuzbandverletzungen, Rheuma und eine Knochennekrose.

Typisch sind starke, belastungsabhängige Knieschmerzen, Anlauf- und Nachtschmerzen, eine zunehmende Bewegungseinschränkung, eine verkürzte Gehstrecke und Schwierigkeiten beim Treppensteigen und Aufstehen aus dem Sitzen. Eine Prothese kommt infrage, wenn der Knorpel weitgehend zerstört ist und konservative Maßnahmen nicht mehr ausreichen.

Bei örtlich begrenztem Verschleiß kann eine Teilprothese ausreichen, sonst wird das Gelenk mit einer Totalendoprothese (Knie-TEP) ersetzt. Die Prothese wird individuell gewählt und der Eingriff vorab computergestützt in 3D geplant, um Größe und Position optimal zu bestimmen. Die Operation erfolgt minimalinvasiv am endoCert-zertifizierten Endoprothetikzentrum, an dem ich als Oberarzt und Hauptoperateur tätig bin.

Nach der Operation stehen Sie meist noch am selben Tag auf. Der Krankenhausaufenthalt beträgt in der Regel 4 bis 5 Tage, die anschließende Rehabilitation mit Physiotherapie dauert in der Regel 8 bis 12 Wochen.

Ich stehe Ihnen gerne für ein ausführliches Beratungsgespräch zur Verfügung!
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